Audio-Transkript
Teil 1:
Station A.
Gehen Sie vom Hotel aus / zunächst nach links/bis zur Hauptstraße, / der Dinso Road. //
Wenn Sie dort rechts abbiegen, /kommen Sie zum großen Sitz/des Gouverneurs von Bangkok. //
Biegen Sie gleich davor / links in die kleine Straße ein. //
Vor allem morgens / sehen Sie hier zahllose Streetfoodstände. //
An ihnen holen sich die Angestellten/des Gouverneursbüros/ ihr Frühstück/oder etwas für den Vormittag. //
Probieren Sie hier ruhig etwas. //
Denn genau an diesem Ort/ist Streetfood nicht für Touristen gemacht, //sondern so ursprünglich, / wie viele Thailänder es selbst mögen. //
Ich liebe an dieser Ecke / die dichten, exotischen Düfte. //
Die Schärfe der Chilis. / Den rauchig-würzigen Geruch/von gegrillten Saté-Spießen. //
Dazu Currys/ und Fischsauce. //
Allein dieser Duft/macht mich morgens schon wach. //
Biegen Sie am Ende / dieser kleinen Streetfoodstraße/rechts ab.
Station B. Frühstücken im „Kope Hya Tai
50 Meter weiter kommen Sie zu diesem beliebten traditionellen Frühstückslokal. //
Ab sechs Uhr morgens / sitzen hier vor allem Thais, //
die in den umliegenden Betrieben arbeiten / und eine erste Stärkung suchen. //
Etwas später/mischen sich dann auch ein paar Touristen darunter, //
die auf dem Weg/zum nahen Wat Suthat Tempel sind. //
Ich mache hier oft/einen morgendlichen Stopp. //
wenn ich diesen Teil der Altstadt / erkunden möchte. //
Besonders empfehlen kann ich/das traditionelle [betonen] Kai Kra Tâ. //Das sind zwei Spiegeleier, / die in einer kleinen Pfanne/frisch zubereitet werden. //
Kräftig gewürzt. / Und obendrauf/kommt etwas frisch Gehacktes, /das saftig mitgebraten wird. //
Ein einfaches Gericht. //
Aber eines, / das genau zeigt, / wie gut ein einfacher Morgen / in Bangkok schmecken kann. //
Station C. Das Chingcha Hostel und die herrliche Swingbar
Wenn Sie nach Ihrem Frühstück vom Restaurant aus / die Straße hinunter Richtung Tempel gehen, sehen Sie auf der linken Seite / das Chingcha Hostel. //
Abends schau ich gerne hier vorbei. In der sechsten Etage/befindet sich die wunderschöne Swingbar.//Eine Rooftop-Bar/mit herrlichem Blick/auf den Wat Suthat/ und auf die sog. Riesenschaukel.
Sie können sich dort / auf zwei Ebenen / einen Platz suchen. //Und was in Bangkok/eher selten ist: //Die Preise sind/wirklich vertretbar. //
Vielleicht ist das / genau der richtige Ort für Sie, //um nach dem Spaziergang/am späten Nachmittag/den Sonnenuntergang / mit einem kühlen Getränk zu genießen. //
So/macht Urlaub Spaß. //
Achtung: Das Hostel bietet keinen Fahrstuhl!
Station D) Die Riesenschaukel
Gleich vor dem Ausgang des Tempels/sehen Sie die mächtige Riesenschaukel, //die in Thailand / Chingcha genannt wird. //
Sie wurde ab 1784/jeweils Anfang Dezember/zum Beginn der Reisernte / bei einem Fest zu Ehren / der hinduistischen Gottheit Shiva / für ein großes Spektakel genutzt. //
Tollkühne junge Männer/schwangen sich dabei / in einer Art Schiffsschaukel / zwischen den hehen Teakholzstangen / bis zu 15 Meter hoch in die Luft, //Bis sie fast senkrecht standen! Ihr Ziel: mit den Zähnen / ein kleines Säckchen/voller Silbermünzen/zu fangen. //
Man muss sich das einmal vorstellen. //
Schon die Beschreibung allein/wirkt heute fast unwirklich. //
Dieses Spektakel/vor Tausenden von Zuschauern führte immer wieder /zu schweren Unfällen / und sogar zu Todesfällen. //
Deshalb wurde es/1935 endgültig eingestellt. //
Die heutigen Teakholz Stangen/sind neueren Datums. //
Teil 2
Station E) Der Wat SuthatTempel
Links vom Chingcha/sehen Sie den prächtigen [betonen] Wat Suthat. //Für mich ist das / einer der eindrucksvollsten Tempel/der Stadt. //
Der Eintritt kostet / 100 Baht. //
Also ungefähr drei Euro. //
Und das ist, finde ich, / absolut in Ordnung. //
Vor allem, / wenn ich das mit den 300 Baht/für den Eintritt in den Wat Pho vergleiche. //
Was ich hier besonders schätze: //
Sie sehen viele Mönche / bei ihren täglichen Verrichtungen. //
Zum Beispiel, / wie sie unter den Kolonnaden / neben zahlreichen
Buddhafiguren / an kleinen Tischen/religiöse Schriften studieren. //
Am eindrucksvollsten finde ich / die 72 Meter lange Ordinationshalle, //den sogenannten [betonen] Ubosot. //
Im Inneren ist sie vollständig / mit mythologischen/und folkloristischen Szenen/ausgemalt. //ist / einer großzügigen Spende / unserer Regierung/für die
Dass die Farben heute wieder / so hell und leuchtend erscheinen, //
Renovierung zu verdanken. //
Nehmen Sie sich hier / etwas Zeit. //
Ich genieße an diesem Tempel / vor allem, / dass man hier / noch relativ wenige Touristen trifft. //So kann man / einen Tempel tatsächlich einmal / als Ort der Ruhe erleben. //
Station F) Für Leckermäuler: Kor Panich
Der kleine Familienbetrieb [betonen]/ ist berühmt/für den besten Mango Sticky Rice / der Stadt. //Seit 1932/wird diese Köstlichkeit / in dem eher spartanisch eingerichteten Laden/hergestellt. //
Ohne Schnickschnack. //
Ohne bunte Reissorten. //
Hier steht / der pure Genuss / im Vordergrund. //
Die Mangos/haben allerbeste Qualität. //
Verwendet werden/Nam-Dok-Mai-Früchte. //
Mit 125 Baht, / also ungefähr drei Euro, //
ist das Ganze/deutlich teurer / als bei anderen Anbietern. //
Aber meiner Meinung nach / ist dieser Preis/vollkommen gerechtfertigt. //Sie schmecken den Unterschied / einfach sofort heraus. //
Besonders meisterhaft gelungen / ist hier / die Ausgewogenheit / von Süße / und einer ganz leichten Salzigkeit / in der Soße. //
Auch die Kokosmilch / ist keine Dosenware, //sondern kommt frisch / aus Chumphon/und ist wunderbar cremig. //Ein Teil dieser Soße / wird sogar direkt / in den Reis eingearbeitet. //
Gönnen Sie sich/diesen Genuss unbedingt. //
Station G) Das märchenhafte „Gingerbread", also Lebkuchenhaus
Wenn Sie nach dem Genuss der süßen Mango / die Straße weiter hinuntergehen, //bis zur nächsten Ecke / und dann rechts / in die Trok Nava Straße einbiegen, //kommen Sie kurz vor dem großen Tempelplatz/auf der linken Seite / zum wunderschönen sogenannten [betonen] Gingerbread House. //
Mit dem Hexenhäuschen/ der Brüder Grimm / hat dieser Name allerdings nichts zu tun. //Das Haus heißt so / wegen seines verschnörkelten Architekturstils, der 9in Thailand unter diesem Namen geführt wird. //
Das hölzerne Gebäude/wurde 1912 errichtet. //
Die Besitzerfamilie / hat es in den letzten Jahren / liebevoll renoviert. //
Hier zu sitzen, //
in einem der mit Antiquitäten / und alten Fotos/geschmackvoll dekorierten Räume, //oder draußen auf der schönen Terrasse, //und eines der köstlichen Desserts / oder Sets zu genießen, //
bedeutet für mich, /tief in die Atmosphäre/des alten Siam einzutauchen. //
Das ist wirklich/kein gewöhnliches Café. //
Sondern ein echtes Unikat / in Bangkok. //
Und für mich / der perfekte Abschluss / eines besonderen Spaziergangs/durch die Altstadt. //
