Spaziergang zum Wat Suthat
Diese Route können Sie selbst gestalten und frei anordnen.
Suchen Sie sich einfach den Teil aus, der Ihnen gerade zusagt.Auf beiden Teilstrecken gibt es kulturelle Höhepunkte und kulinarische Highlights.
Teil 1: Dauer: ca. [3:57]
Teil 2: Dauer: ca. [3:51]
Stand: April 2026
Audio-Transkript
Teil 1:
Station A.
Gehen Sie vom Hotel aus / zunächst nach links/bis zur Hauptstraße, / der Dinso Road. //
Wenn Sie dort rechts abbiegen, /kommen Sie zum großen Sitz/des Gouverneurs von Bangkok. //
Biegen Sie gleich davor / links in die kleine Straße ein. //
Vor allem morgens / sehen Sie hier zahllose Streetfoodstände. //
An ihnen holen sich die Angestellten/des Gouverneursbüros/ ihr Frühstück/oder etwas für den Vormittag. //
Probieren Sie hier ruhig etwas. //
Denn genau an diesem Ort/ist Streetfood nicht für Touristen gemacht, //sondern so ursprünglich, / wie viele Thailänder es selbst mögen. //
Ich liebe an dieser Ecke / die dichten, exotischen Düfte. //
Die Schärfe der Chilis. / Den rauchig-würzigen Geruch/von gegrillten Saté-Spießen. //
Dazu Currys/ und Fischsauce. //
Allein dieser Duft/macht mich morgens schon wach. //
Biegen Sie am Ende / dieser kleinen Streetfoodstraße/rechts ab.
Station B. Frühstücken im „Kope Hya Tai
50 Meter weiter kommen Sie zu diesem beliebten traditionellen Frühstückslokal. //
Ab sechs Uhr morgens / sitzen hier vor allem Thais, //
die in den umliegenden Betrieben arbeiten / und eine erste Stärkung suchen. //
Etwas später/mischen sich dann auch ein paar Touristen darunter, //
die auf dem Weg/zum nahen Wat Suthat Tempel sind. //
Ich mache hier oft/einen morgendlichen Stopp. //
wenn ich diesen Teil der Altstadt / erkunden möchte. //
Besonders empfehlen kann ich/das traditionelle [betonen] Kai Kra Tâ. //Das sind zwei Spiegeleier, / die in einer kleinen Pfanne/frisch zubereitet werden. //
Kräftig gewürzt. / Und obendrauf/kommt etwas frisch Gehacktes, /das saftig mitgebraten wird. //
Ein einfaches Gericht. //
Aber eines, / das genau zeigt, / wie gut ein einfacher Morgen / in Bangkok schmecken kann. //
Station C. Das Chingcha Hostel und die herrliche Swingbar
Wenn Sie nach Ihrem Frühstück vom Restaurant aus / die Straße hinunter Richtung Tempel gehen, sehen Sie auf der linken Seite / das Chingcha Hostel. //
Abends schau ich gerne hier vorbei. In der sechsten Etage/befindet sich die wunderschöne Swingbar.//Eine Rooftop-Bar/mit herrlichem Blick/auf den Wat Suthat/ und auf die sog. Riesenschaukel.
Sie können sich dort / auf zwei Ebenen / einen Platz suchen. //Und was in Bangkok/eher selten ist: //Die Preise sind/wirklich vertretbar. //
Vielleicht ist das / genau der richtige Ort für Sie, //um nach dem Spaziergang/am späten Nachmittag/den Sonnenuntergang / mit einem kühlen Getränk zu genießen. //
So/macht Urlaub Spaß. //
Achtung: Das Hostel bietet keinen Fahrstuhl!
Station D) Die Riesenschaukel
Gleich vor dem Ausgang des Tempels/sehen Sie die mächtige Riesenschaukel, //die in Thailand / Chingcha genannt wird. //
Sie wurde ab 1784/jeweils Anfang Dezember/zum Beginn der Reisernte / bei einem Fest zu Ehren / der hinduistischen Gottheit Shiva / für ein großes Spektakel genutzt. //
Tollkühne junge Männer/schwangen sich dabei / in einer Art Schiffsschaukel / zwischen den hehen Teakholzstangen / bis zu 15 Meter hoch in die Luft, //Bis sie fast senkrecht standen! Ihr Ziel: mit den Zähnen / ein kleines Säckchen/voller Silbermünzen/zu fangen. //
Man muss sich das einmal vorstellen. //
Schon die Beschreibung allein/wirkt heute fast unwirklich. //
Dieses Spektakel/vor Tausenden von Zuschauern führte immer wieder /zu schweren Unfällen / und sogar zu Todesfällen. //
Deshalb wurde es/1935 endgültig eingestellt. //
Die heutigen Teakholz Stangen/sind neueren Datums. //
Teil 2
Station E) Der Wat SuthatTempel
Links vom Chingcha/sehen Sie den prächtigen [betonen] Wat Suthat. //Für mich ist das / einer der eindrucksvollsten Tempel/der Stadt. //
Der Eintritt kostet / 100 Baht. //
Also ungefähr drei Euro. //
Und das ist, finde ich, / absolut in Ordnung. //
Vor allem, / wenn ich das mit den 300 Baht/für den Eintritt in den Wat Pho vergleiche. //
Was ich hier besonders schätze: //
Sie sehen viele Mönche / bei ihren täglichen Verrichtungen. //
Zum Beispiel, / wie sie unter den Kolonnaden / neben zahlreichen
Buddhafiguren / an kleinen Tischen/religiöse Schriften studieren. //
Am eindrucksvollsten finde ich / die 72 Meter lange Ordinationshalle, //den sogenannten [betonen] Ubosot. //
Im Inneren ist sie vollständig / mit mythologischen/und folkloristischen Szenen/ausgemalt. //ist / einer großzügigen Spende / unserer Regierung/für die
Dass die Farben heute wieder / so hell und leuchtend erscheinen, //
Renovierung zu verdanken. //
Nehmen Sie sich hier / etwas Zeit. //
Ich genieße an diesem Tempel / vor allem, / dass man hier / noch relativ wenige Touristen trifft. //So kann man / einen Tempel tatsächlich einmal / als Ort der Ruhe erleben. //
Station F) Für Leckermäuler: Kor Panich
Der kleine Familienbetrieb [betonen]/ ist berühmt/für den besten Mango Sticky Rice / der Stadt. //Seit 1932/wird diese Köstlichkeit / in dem eher spartanisch eingerichteten Laden/hergestellt. //
Ohne Schnickschnack. //
Ohne bunte Reissorten. //
Hier steht / der pure Genuss / im Vordergrund. //
Die Mangos/haben allerbeste Qualität. //
Verwendet werden/Nam-Dok-Mai-Früchte. //
Mit 125 Baht, / also ungefähr drei Euro, //
ist das Ganze/deutlich teurer / als bei anderen Anbietern. //
Aber meiner Meinung nach / ist dieser Preis/vollkommen gerechtfertigt. //Sie schmecken den Unterschied / einfach sofort heraus. //
Besonders meisterhaft gelungen / ist hier / die Ausgewogenheit / von Süße / und einer ganz leichten Salzigkeit / in der Soße. //
Auch die Kokosmilch / ist keine Dosenware, //sondern kommt frisch / aus Chumphon/und ist wunderbar cremig. //Ein Teil dieser Soße / wird sogar direkt / in den Reis eingearbeitet. //
Gönnen Sie sich/diesen Genuss unbedingt. //
Station G) Das märchenhafte „Gingerbread", also Lebkuchenhaus
Wenn Sie nach dem Genuss der süßen Mango / die Straße weiter hinuntergehen, //bis zur nächsten Ecke / und dann rechts / in die Trok Nava Straße einbiegen, //kommen Sie kurz vor dem großen Tempelplatz/auf der linken Seite / zum wunderschönen sogenannten [betonen] Gingerbread House. //
Mit dem Hexenhäuschen/ der Brüder Grimm / hat dieser Name allerdings nichts zu tun. //Das Haus heißt so / wegen seines verschnörkelten Architekturstils, der 9in Thailand unter diesem Namen geführt wird. //
Das hölzerne Gebäude/wurde 1912 errichtet. //
Die Besitzerfamilie / hat es in den letzten Jahren / liebevoll renoviert. //
Hier zu sitzen, //
in einem der mit Antiquitäten / und alten Fotos/geschmackvoll dekorierten Räume, //oder draußen auf der schönen Terrasse, //und eines der köstlichen Desserts / oder Sets zu genießen, //
bedeutet für mich, /tief in die Atmosphäre/des alten Siam einzutauchen. //
Das ist wirklich/kein gewöhnliches Café. //
Sondern ein echtes Unikat / in Bangkok. //
Und für mich / der perfekte Abschluss / eines besonderen Spaziergangs/durch die Altstadt. //

