Massage Scams

Wo viele Touristen unterwegs sind, gibt es auch sogenannte „Abzocke“. Das gilt auch für den Massagebereich. Wenn Sie aber ein wenig aufpassen, werden Sie nur wunderbare, entspannende Erfahrungen machen. Das wünsche ich Ihnen auf jeden Fall.


Dauer: ca. [4:04] 

Stand: April 2026





Audio-Transkript

Thaimassagen sind zu Recht weltberühmt. Ich selbst habe seit meinen Studienzeiten Rückenprobleme.

 

Deshalb habe ich mich schon bei meinem ersten Thailandbesuch im Januar 1993 nach einer guten Massage erkundigt. Bekommen habe ich sie damals von einem blinden Masseur und danach ging es mir nicht nur besser. Es war wirklich eine echte Erleichterung.

 

Der Tourismus steckte Anfang der 90er Jahre noch in den Kinderschuhen.

Damals kamen etwa 5 Millionen Besucher pro Jahr. Heute sind es ein Vielfaches davon.

 

Je mehr Touristen kamen, desto mehr Massagesalons entstanden. Und leider nahmen damit auch die Versuche zu, Urlauber abzuzocken.

 

Ich habe deshalb ein paar Hinweise für sie zusammengestellt, damit ihnen genau das möglichst nicht passiert.

 

Der erste Punkt betrifft die vielen Angebote auf der Straße. Oft werden sie in der Nähe Ihres Hotels angesprochen.

Hello, Mr. Massage.

Viele dieser Angebote sind völlig in Ordnung. Aber es gibt auch Situationen, in denen sie vorsichtig sein sollten.

Ein Klassiker ist dieser. Ihnen wird eine normale Massage angeboten und plötzlich werden zusätzliche Leistungen aufgedrängt.

In Bangkok nennt man das oft „Happy Ending“.

 

Wenn Sie das nicht mögen, sagen Sie es sofort klar und ruhig: „Just Thai Massage! No special services“. Nicht diskutieren, nicht lächeln und hoffen, dass es schon verstanden wird, sagen Sie es eindeutig.

 

Der zweite Punkt ist besonders wichtig. Klären Sie den Preis vorher.

Ein weiterer Trick: der Preis an der Tür wirkt sehr günstig. Am Ende zahlen Sie aber deutlich mehr. Dann heißt es plötzlich, Sie hätten keine einfache Thai Massage bekommen, sondern eine teure Ölmassage.

 

Deshalb gilt, klären Sie den Preis immer vorher eindeutig.

Fragen Sie: Wie lange, welche Massage? Welcher Gesamtpreis?

Und wenn Ihnen etwas unklar vorkommt, gehen Sie lieber weiter.

 


Massagesalons gibt es in Bangkok genug. Achten Sie außerdem auf drei praktische Dinge, Wertsachen, Kleidung und Tuk-Tuk-Empfehlungen.

 

Für eine klassische Thai-Massage müssen Sie sich nicht komplett ausziehen.

 

Das ist ein wichtiger Punkt.

Achten Sie außerdem darauf, Ihre Wertsachen immer im Blick zu behalten. Handy, Geldbörse, Passkopie, nichts offen herumliegen lassen.

 

Wenn Sie mit einem Tuk-Tuk unterwegs sind, kann es passieren, dass man Sie gezielt zu einem bestimmten Salon bringen möchte Lassen Sie sich darauf nicht ein. Wenn Sie das nicht ausdrücklich wollen. Oft geht es dabei um Provisionen.

 Es gibt auch Salons, in denen sogenannte Lady Boys sehr offensiv auftreten.

Auch das muss nicht automatisch problematisch sein, aber Sie sollten dort besonders aufmerksam bleiben.

 

Mein persönlicher Rat zum Schluss lautet deshalb:

Ganz wichtig: Zahlen Sie niemals im Voraus! Keine Anzahlung, keine Reservierungsgebühr, keine angebliche Sondergebühr.

 

Achten Sie außerdem auf Sauberkeit und Ausstattung. Es geht nicht nur um Entspannung, es geht auch um Ihre Gesundheit.

Mein persönlicher Rat zum Schluss, informieren Sie sich vorab.

 

Schauen Sie nicht nur auf schöne Fotos, lesen Sie vor allem die negativen Bewertungen. Denn dort erfahren Sie oft am schnellsten, ob ein Salon sauber arbeitet, faire Preise nennt und Gäste respektvoll behandelt.

 

Eine gute Thai-Massage kann wunderbar sein.

Sie kann Schmerzen lindern, entspannen und ihnen richtig guttun.

 

Aber genau deshalb lohnt es sich, den richtigen Ort dafür zu wählen.