Khao Chae: Eiskalte Sommermahlzeit

Dieses sommerliche Gericht stammt aus der Tradition der Mon. Im Unterschied zur normalen thailändischen Küche wird hierbei eiskalter, in Jasminwasser gekühlter Reis mit verschiedenen leckeren Beilagen serviert. Das ist eine Erfrischung, vor allem in den heißen Sommermonaten. Auf Koh Kret kann man es aber das ganze Jahr über genießen.



Dauer: ca. [2:58] 

Stand: April 2026





Audio-Transkript

Khao Chae, das ist ein berühmtes Sommeressen in Thailand.

 

Ich habe es vor einigen Jahren während eines Aufenthalts im kleinen Hotel Baan Kachitpan in Bangkok entdeckt und seitdem liebe ich es.

 

Serviert wird dieses Gericht vor allem in den heißen Monaten von März bis Juni. In vielen traditionellen Restaurants oft als saisonale Spezialität.

 

Besonders beliebt ist es während des thailändischen Neujahrsfestes

Songkran im April. Wenn halb Bangkok mit Wasser feiert.

 

Doch auf Kho Kret, der Flussinsel rund 30 Kilometer nördlich von Bangkok, bekommt man Khao Chae das ganze Jahr über.

 

Hier hat es seinen Ursprung bei der Volksgruppe der Mon, die ursprünglich im Grenzgebiet zu Myanmar lebte.

 

Überliefert ist, dass ein Kommandeur der MO das Gericht nach Thailand brachte, als er nach einer verlorenen Schlacht mit seinen Gefolgsleuten floh und sich auf Kho Kret niederlassen durfte, mit Erlaubnis des damaligen Königs.

 

Die Mon lebten dort lange recht isoliert und bewahrten ihre eigenen Traditionen. Die Töpferei, Sprache und eben dieses besondere Essen.

 

In der thailändischen Gesellschaft bekannt machte den Khao Chae erst König Monkut, vor mehr als 170 Jahren.

 

Er liebte diese erfrischende Mahlzeit an heißen Tagen und weil der Reis dafür unbedingt gekühlt werden musste, ließ er große Eisblöcke aus Singapur nach Bangkok transportieren.

 

Damit begann im Grunde die Ära des Kühleises in Siam.

 

Seither gilt Khao Chae als klassisches Sommergericht der königlichen Küche. Was gehört dazu?

 

Zunächst der Reis, ganz gewöhnlich gekocht und anschließend in fließendem Wasser gespült, bis jede Stärke weich.

 

Danach wird er in Eisgekühltes, mit Jasmin Blüten aromatisiertes Wasser gelegt. So entsteht dieser feine Duft, dieser fast blumenartige Geschmack, der das Gericht unverwechselbar macht.

 

Dazu kommen mehrere kleine Beilagen, frittierte Garnelen oder Krabbenbällchen, gezupfte, leicht karamellisierte Fäden aus Rind oder Schweinefleisch, geschnitzte Gemüse, Mango, Gurke, Frühlingszwiebel.

 

Auf Kho Kret serviert man häufig auch spezielle Mon-Delikatessen, zum Beispiel frittierte Schrimp Paste Bällchen, die es sonst kaum noch gibt.

 

Und ein letzter Hinweis, falls die Kaue einmal selbst kosten.

 

Der Reis wird nicht gemischt. Man nimmt ein bisschen von dem kalten Duftwasserreis und dazu jeweils eine Beilage.

 

Es ist ein leises fast rituelles Essen und eines, das an heißen Tagen zugleich kühlt und verbindet.

 

Ein Gericht mit Geschichte.

 

Und wie sie oft in Thailand mit einer Erinnerung darunter an Herkunft, an Gastfreundschaft und an die Kunst selbst im Sommer Ruhe zu bewahren.

 

 

 



Er liebte diese erfrischende Mahlzeit an heißen Tagen und weil der Reis dafür unbedingt gekühlt werden musste, ließ er große Eisblöcke aus Singapur nach Bangkok transportieren.

 

Damit begann im Grunde die Ära des Kühleises in Siam.

 

Seither gilt Khao Chae als klassisches Sommergericht der königlichen Küche. Was gehört dazu?

 

Zunächst der Reis, ganz gewöhnlich gekocht und anschließend in fließendem Wasser gespült, bis jede Stärke weich.

 

Danach wird er in Eisgekühltes, mit Jasmin Blüten aromatisiertes Wasser gelegt. So entsteht dieser feine Duft, dieser fast blumenartige Geschmack, der das Gericht unverwechselbar macht.

 

Dazu kommen mehrere kleine Beilagen, frittierte Garnelen oder Krabbenbällchen, gezupfte, leicht karamellisierte Fäden aus Rind oder Schweinefleisch, geschnitzte Gemüse, Mango, Gurke, Frühlingszwiebel.

 

Auf Kho Kret serviert man häufig auch spezielle Mon-Delikatessen, zum Beispiel frittierte Schrimp Paste Bällchen, die es sonst kaum noch gibt.

 

Und ein letzter Hinweis, falls die Kaue einmal selbst kosten.

 

Der Reis wird nicht gemischt. Man nimmt ein bisschen von dem kalten Duftwasserreis und dazu jeweils eine Beilage.

 

Es ist ein leises fast rituelles Essen und eines, das an heißen Tagen zugleich kühlt und verbindet.

 

Ein Gericht mit Geschichte.

 

Und wie sie oft in Thailand mit einer Erinnerung darunter an Herkunft, an Gastfreundschaft und an die Kunst selbst im Sommer Ruhe zu bewahren.